FAQ

Wie lange dauert eine Therapie?

Das lässt sich so allgemein schwer beantworten. Es hängt von ihrem Anliegen und dem Ziel ab, das Sie erreichen wollen. Wachstum ist ein Prozess, der Zeit braucht. Gestalttherapie ist keine Psychotechnik, sondern ein ganzheitlicher Weg zu mehr Gewahrsein. Therapie sollte so kurz wie möglich und so lange wie nötig sein. Nach Paul Goodmans Formulierung in dem theoretischen Grundlagenwerk der Gestalttherapie ist eine Therapie dann beendet, wenn das Selbst auch in Notlagen noch in Kontakt und Bewegung bleiben kann.

Bezahlt meine Krankenkasse?

Gesetzliche Krankenkassen bezahlen i. d. R. nichts.
Wenn Sie privat versichert sind und Heilpraktikerleistungen in Ihrer Police enthalten sind, bezahlt Ihre Krankenkasse sehr wahrscheinlich zumindest einen Teil. [zu den Konditionen]

Bezahlt die Beihilfe (für Beamte)?

Das hängt von der Beihilfestelle, der Diagnose und der Rechnung ab. Hier ist es günstig, nach ca. 3 Sitzungen eine Testrechnung zu stellen und zu sehen, wie die Beihilfestelle reagiert. Sie sollten in jedem Fall jeden Kontakt mit der Beihilfestelle vorher mit mir besprechen, um Ihre Chance auf Erstattung nicht zu schmälern.

Hat es Vorteile, wenn ich privat bezahle?

Manchmal ja. Zum Beispiel wird Sie keine private Krankenversicherung aufnehmen, wenn Sie in den letzten zehn Jahren eine von der Kasse bezahlte Psychotherapie gemacht haben.
Manchmal wollen Klienten auch nicht, dass irgendeine Institution, zum Beispiel der Arbeitgeber von ihren Schwierigkeiten erfährt.

Bin ich verrückt, wenn ich Therapie brauche?

Jeder dritte Bundesbürger macht einmal in seinem Leben eine seelische Krankheit durch.
10 – 20% der Patienten, die ihren Hausarzt aufsuchen, leiden unter psychischen Krisen oder Krankheiten oder unter hauptsächlich seelisch bedingten körperlichen Beschwerden.
In seelische Schwierigkeiten geraten heute viele Menschen aus vielen verschiedenen Gründen. Verrückt wäre es, sich nicht Hilfe zu holen, wenn man sie braucht.

Hilft Therapie wirklich?

Ganz allgemein gesagt: Ja. Natürlich gibt es auch Fälle erfolgloser Therapien wie bei jeder anderen Heilbehandlung auch; das kann viele Gründe haben. Eines weiß man jedoch sicher: Die wirksamste Voraussetzung für eine erfolgreiche Psychotherapie ist eine stimmige, vertrauensvolle und von Respekt und Wertschätzung getragene Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, ist jede Therapie sinnlos. Prüfen Sie daher in aller Ruhe, ob Sie diese Basis spüren oder nicht.

Wie kann ich sicher sein, dass Sie mir helfen können?

Ich kann Ihnen versichern, dass ich auf der Grundlage einer qualifizierten Ausbildung und ständiger Weiterbildung arbeite. Ich bin Mitglied in einem Berufsverband, der hohe Qualitätsstandards verlangt, die denen der kassenzugelassenen therapeutischen Verfahren nicht nachstehen.
Mit meinem Wissen, meiner Erfahrung und meiner Wertschätzung begegne ich Ihnen. Allerdings kann ich nichts an Ihrer Stelle tun. Ich kann Sie allerdings begleiten auf einem Weg, den Sie selbst gehen.

Was ist, wenn ich Zweifel am Sinn der Therapie habe?

Solche Zweifel können im Verlauf einer Therapie immer auftauchen. Sie können begründet sein, sie können auch Ausdruck von Angst sein, sich auf weitere Schritte einzulassen. Grundsätzlich kann jedes Thema, das irgendwie mit ihren Erfahrungen in und um die Therapie zu tun hat, einen weiteren Entwicklungsschritt für Sie bedeuten. Dazu ist es allerdings notwendig, dass sie diese Themen in der Therapie ansprechen. Alles, was sie heraushalten, stört unseren Kontakt und trägt dadurch zu möglichen Misserfolgen in der Therapie bei.

Wer erfährt davon, dass ich zu Ihnen komme?

Wenn Sie privat bezahlen: niemand.
Wenn Sie über eine Krankenversicherung abrechnen: Ihre Versicherung.